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Opaschowski Vielen Menschen ist es bereits aufgefallen: Dieses Deutschland, so wie es empfunden wird, ist nicht (mehr?) das Deutschland, in dem die Menschen leben möchten. Das ergab zumindest eine aktuelle Studie der "Stiftung für Zukunftsfragen" www.stiftungfuerzukunftsfragen.de unter Leitung von Professor Dr. Horst W. Opaschowski, einem der führenden Zukunftsforscher.

Mit den veränderten Zukunftsorientierungen der Deutschen verlieren die gesellschaftlichen Leitbilder der siebziger bis neunziger Jahre ihre Dominanz. Nur mehr etwa jeder fünfte Bundesbürger hält die Konsumgesellschaft (21%) oder die Erlebnisgesellschaft (21%) für zukunftsfähig und erstrebenswert. Deutlich mehr Bürger setzen sich bescheidene Ziele und geben sich eher mit einer Wohlfühlgesellschaft (39%) zufrieden, in der gut leben statt viel haben möglich ist und nicht nur intensives Erleben und Genießen gefordert wird.

Sind diese von den Menschen im Land angestrebten Ziele mit unserer heutigen Gesellschaftsordnung und dem dazugehörigen Gesellschaftsvertrag überhaupt erreichbar? Oder bedarf es einer grundlegenden Erneuerung? Wie müsste eine Gesellschaftsordnung aufgebaut bzw. organisiert sein, um nachhaltig den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden?

Diesen und ähnlichen Fragestellungen soll hier nachgegangen werden und es soll der Versuch unternommen werden, belastbare Antworten darauf zu finden.

Wie dringend und wichtig es ist, Lösungen zu den aktuellen gesellschaftlichen Problematiken zu finden, zeigen die zwei Graphiken auf. Unser reales Leben scheint sich nicht mehr an unseren Wünschen und Bedürfnissen zu orientieren!

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